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Studierende gewinnen Start-up-Cup mit Software fürs Handwerk

20. Oktober 2026

Jury und Gäste waren sich einig: Werkvora, eine digitale Betriebsplattform für Handwerksbetriebe, ist die beste Gründungsidee. So können sich Jonas Lodin, Anas Majout, Mohammed El-Hadouchi, Ibrahim Najib und Yassine Azza sowohl über den ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Start-up-Cup der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) freuen. Auf dem zweiten und dem dritten Platz landeten eine Softwarelösung zur Analyse von Entwicklungsprozessen und KI-Nutzung im technischen Recruiting und ein KI-Ernährungsassistent.

Insgesamt fünf Teams hatten das Finale des Start-up-Cups erreicht. Foto: Nathan Dreessen
Insgesamt fünf Teams hatten das Finale des Start-up-Cups 2026 der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erreicht. Foto: Nathan Dreessen

Fünf Teams im Finale

Fünf von rund 30 Teams hatten sich für das Finale des hochschulinternen Ideenwettbewerbs für Gründerinnen und Gründer qualifiziert. Sie bekamen nun fünf Minuten, um die Jury und die knapp 70 Zuschauer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen – inklusive kritischer Nachfragen zu Geschäftsmodell, Zielgruppe oder Wettbewerbssituation.

„Mich hat besonders die Vielfalt der Ideen beeindruckt. Die fünf Finalteams haben gezeigt, wie viel Gründungspotenzial in der H-BRS steckt – und wie unterschiedlich die Wege sein können, aus einer guten Idee eine konkrete Lösung zu machen. Ich freue mich, dass wir als Hochschulgesellschaft dazu beitragen können, diesen Gründungsgeist zu fördern und den Weg von der Idee zur Umsetzung zu unterstützen“

Jury-Mitglied Professor Dr. Ralf Meyer

Das Gewinnerteam Werkvora, das aus Studierenden der Wirtschaftsinformatik und der Informatik an der H-BRS besteht, erhält von der Hochschulgesellschaft 1000 Euro, um seine Software für Handwerksbetriebe, die im Web und als App unterschiedliche Systeme für Angebote, Aufträge, Dokumentationen und Rechnungen integriert, weiterzuentwickeln. „Die Software passt sich dem Betrieb an“, betonten die jungen Gründer in ihrem Pitch. 

Das Team Werkvora hat mit der Idee einer digitalen Betriebsplattform für Handwerksbetriebe beim Start-up-Cup 2026 den ersten Platz belegt und zudem den Publikumspreis gewonnen. Foto: Nathan Dreessen
Das Team Werkvora hat mit der Idee einer digitalen Betriebsplattform für Handwerksbetriebe beim Start-up-Cup 2026 den ersten Platz belegt und zudem den Publikumspreis gewonnen. Foto: Nathan Dreessen
Insgesamt fünf Teams hatten das Finale des Start-up-Cups erreicht. Foto: Nathan Dreessen
Insgesamt fünf Teams hatten das Finale des Start-up-Cups erreicht. Foto: Nathan Dreessen

Auf dem zweiten Platz des Start-up-Cups landete Alumnus Jan Philipp Geyer mit seiner Idee für die Plattform Codie, die sichtbar macht, wie Entwicklerinnen und Entwickler technische Case Studies im Bewerbungsprozess tatsächlich lösen. Dritte wurden Tobias Dinspel, Nils Vogt, Hendrik Oude Hengel und Lara Hoch mit dem KI-Ernährungsassistenten Nori, der Wochenplanung und Einkaufslisten automatisch erstellt und Rezepte anpasst. Die Idee für Nori hatten die H-BRS-Studierenden im Kurs Start-up-/Business-Konzept und entwickelten sie dann weiter. Das hochschuleigene Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (CENTIM) fördert diese beiden Gründungsideen nun mit 750 beziehungsweise 500 Euro.

Drei weitere Teams gewinnen Sonderpreise

Darüber hinaus dürfen sich die Teams Praxura und Lumi über zwei Sonderpreise des Digital Hub Bonn freuen und das Team Neptune über den Impact-Sonderpreis und die damit verbundene Wildcard für die Impact Pitch Night im Digital Hub. Die Jury setzte sich aus internen und externen Gründungsexpertinnen und Gründungsexperten zusammen.

„Ideen einfach einmal ausprobieren“

Das Gründungszentrum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Start-up-Manufaktur, veranstaltete den Wettbewerb 2026 zum sechsten Mal. „Der Start-up-Cup ist immer das Highlight unseres Start-up-Manufaktur-Jahres“, sagen die Start-up-Manufaktur-Projektmanagerin Karoline Noth und Start-up-Coach Lea Bockem. „Durch den niedrigschwelligen Einstieg möchten wir Studierende und Hochschulangehörige ermutigen, ihre Ideen einfach einmal auszuprobieren, weiterzudenken und erste Schritte in Richtung Gründung zu wagen. Besonders schön ist es, zu sehen, wie sich die Teams bis zum Finale entwickeln und wie selbstbewusst und professionell sie auf der Bühne stehen. Genau diesen Mut möchten wir ihnen auch für ihren weiteren Gründungsweg mitgeben.“

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